Körperarbeit

Körperarbeit bedeutet die Arbeit an körperlichen Beschwerden oder Problemen unter expliziter Einbeziehung der seelischen Ebene. Sie ist eine Kombination aus verschiedenen Formen der physikalischen Therapie (klassische Massage, Gestalt-Körpertherapie; Mobilisationstechniken, passive Dehnungen, Osteopathie...) mit Psychotherapie. Der Übergang zur Körpertherapie ist fließend.

 

Während ich an und mit Ihrem Körper arbeite, steht Ihr inneres Erleben im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Was für Stimmungen, Gefühle, Bilder, spontane Sätze oder Worte tauchen in Ihnen auf? Welche feinen Körperempfindungen können Sie wahrnehmen? Beschwerden und Schmerzen gelten nicht als Probleme, die möglichst schnell zu verschwinden haben, sondern als Botschaften Ihrer Seele, die es zu hören und verstehen gilt. Durch diese Zuwendung und Annahme besteht die Möglichkeit, dass Ihre Symptome sich von selbst verändern und auflösen können.

 

Indem ich Sie dabei unterstütze, mit Ihrer Aufmerksamkeit auch scheinbar unangenehme Körperempfindungen mitfühlend zu erforschen, erhalten Sie allmählich einen neuen Zugang zu Ihrem Körper mit seinen Spannungsmustern und den oft zugrunde liegenden seelischen Ursachen.

 

Das klassische Setting für Körperarbeit ist wie bei einer Massage:

Sie liegen bis auf die Unterwäsche entkleidet warm zugedeckt in einem geschützten, warmen Raum auf einer Massageliege, und ich berühre Sie bzw. arbeite an Ihrem Körper. Während das geschieht, stelle ich Ihnen immer wieder Fragen, die Sie dabei unterstützen, in Ihrem Körper und mit Ihren Empfindungen gegenwärtig zu bleiben. Sollten Sie das Bedürfnis haben, bekleidet zu bleiben, ist das möglich, in dem Fall bringen Sie bitte bequeme, weiche Kleidung mit.

 

Bitte beachten Sie: Obwohl Körperarbeit tief entspannend wirken kann, handelt es sich hierbei keineswegs um Wellness-Massagen, und schon gar nicht um erotische Massagen. Anfragen nach letzterem werden nicht beantwortet.

 

Ich richte mich in der Körperarbeit nach Ihren Grenzen. Dies ist besonders bei vorliegenden, traumatischen Erfahrungen wie z.B. Gewalt oder sexuellem Missbrauch sehr wichtig.