Geboren 1974 in Bonn, wuchs ich auch in Frankreich und den USA auf.

 

Schwierige Familienverhältnisse prägten meine Jugend und jungen Erwachsenenjahre, doch lange waren mir die Folgen dieser Erfahrungen nicht bewusst, ich "funktionierte" eigentlich ganz gut. Bis ich eben nicht mehr funktionierte.

 

Mein Weg zurück zu mir begann bereits 1995. Wichtige Heilungsschritte machte ich ab 2006 in meinen therapeutischen Ausbildungen, aus denen allmählich der Wunsch und das Vertrauen, andere Menschen in ihren Heilungsprozessen zu begleiten, erwuchsen.

 

Von 2008 an arbeitete ich selbständig im Gesundheitswesen, zunächst mit Gestaltberatung und Körperarbeit. 2014 qualifizierte ich mich zur Heilpraktikerin und eröffnete meine Naturheilpraxis.

 

Meine therapeutische Arbeit ist beeinflusst von der Gestalttherapie; von allem, was ich über Körperarbeit in ihren vielfältigen Formen erlernt und kennen gelernt habe (Gestalt-Körpertherapie; kalifornische Massage; Posturale Integration; Osteopathie, u.a.), sowie von allem, was ich inzwischen über die körperorientierte Traumatherapie (u.a. nach P. Levine u. D. Dana) sowie über die Polyvagaltheorie (S. Porges) weiß.

 

Weitere Einflüsse stammen aus meinem spirituellen Weg, der mich u.a. für die Bedeutsamkeit meines eigenen Bewusstseinszustands und meiner Fähigkeit, präsent zu sein, wach gemacht hat.

 

Somit habe ich selbst viele Jahre Therapieerfahrung, privat als auch in Form von Lehrtherapie, was ich als unablässlich für meine Arbeit als TherapeutIn betrachte. Ebenso wie die Bereitschaft, wann immer ich mit meinen eigenen Themen konfrontiert werde, mit professioneller Unterstützung weiter daran zu arbeiten.

 

Meine Arbeit mit KlientInnen lasse ich zur Qualitätssicherung regelmäßig supervidieren, und bespreche in unregelmäßigen Abständen anonymisiert Fälle mit KollegInnen im Rahmen von Intervisionsstunden.

 

Meine "unregelmäßig-regelmäßige" Meditations- und Yogapraxis begleiten mich seit 1998. Sie lehren mich vor allem, freundlich zu mir zu sein, und immer wieder von Neuem zu beginnen, aber niemals aufzugeben, denn:

"Wo soll das hinführen?!" (sagte meine Weggefährtin Satya und lachte.)

 

In den letzten Jahren ist für mich die Selbstliebe bzw. das Selbstmitgefühl ein wichtiges Thema geworden, sowohl privat, als auch beruflich.

 

2018 - 2020 habe ich zwei für mich aufregende, intensive und herausfordernde Jahre in der spirituellen, ländlich gelegenen Gemeinschaft TerraAmica verbracht.

 

Ich bin Mitglied im Heilpraktikerinnen-Berufsverband Lachesis e.V.