Geboren 1974 in Bonn, wuchs ich auch in Frankreich und den USA auf.

 

Schwierige Familienverhältnisse prägten meine Jugend und jungen Erwachsenenjahre. Deren Auswirkungen konnte ich lange durch Leistungsbereitschaft, Perfektionismus und Funktionieren sowie eine taffe Maske unterdrücken. Ich versuchte mich an verschiedenen Studiengängen und auch einer Schreinerlehre. Aber schon während meines Studiums bekam meine Fassade erste Risse.

 

Seelische und körperliche Probleme bewegten mich (zunächst recht unwillig) dazu, mich auf die Suche nach Heilung in Form von z.B. Psychotherapie, Osteopathie, oder der traditionell chinesischen Medizin (TCM) zu machen. Immer wieder gab es auch Phasen, in denen ich von Therapie o.ä. nichts wissen wollte.

 

Irgendwann sagte meine "innere Ärztin" dann wieder, "So, Herzchen, jetzt ist es Zeit für den nächsten Schritt." Regelmäßig war es mein Körper, der die Botschaft überbrachte. Ich maulte oft darüber, und bin im Rückblick doch mit allem einverstanden, und sogar für das meiste dankbar.

 

Wichtige Heilungsschritte machte ich ab 2006 in meinen therapeutischen Ausbildungen, die ich zunächst um meiner selbst willen begann. Ich erfuhr Heilung, Entwicklung, Neues... und daraus erwuchsen allmählich der Wunsch und das Vertrauen, andere Menschen in ihren Heilungsprozessen zu begleiten.

 

Von 2008 an arbeitete ich selbständig im Gesundheitswesen, zunächst mit Gestaltberatung und Körperarbeit. 2014 qualifizierte ich mich zur Heilpraktikerin und eröffnete meine Naturheilpraxis.

 

Meine therapeutische Arbeit ist beeinflusst von der Gestalttherapie; von allem, was ich über Körperarbeit in ihren vielfältigen Formen gelernt habe, und von allem, was ich inzwischen über die körperorientierte Traumatherapie (u.a. nach Levine u. Dana) sowie über die Polyvagaltheorie (Porgues) weiß.

Weitere Einflüsse stammen aus meinem spirituellen Weg, der mich u.a. für die Bedeutsamkeit meines eigenen Bewusstseinszustands und meiner Fähigkeit, präsent zu sein, wach gemacht hat.

 

Somit habe ich selbst viele Jahre Therapieerfahrung, privat als auch in Form von Lehrtherapie, was ich als unablässlich für meine Arbeit als TherapeutIn betrachte. Ebenso wie die Bereitschaft, wann immer ich mit meinen eigenen Themen konfrontiert werde, mit professioneller Unterstützung weiter daran zu arbeiten.

 

Meine Arbeit mit KlientInnen lasse ich zur Qualitätssicherung regelmäßig supervidieren, und bespreche in unregelmäßigen Abständen anonymisiert Fälle mit KollegInnen im Rahmen von Intervisionsstunden.

 

Meine "unregelmäßig-regelmäßige" Meditations- und Yogapraxis begleiten mich seit über 25 Jahren. Sie lehren mich vor allem, freundlich zu mir zu sein, und immer wieder von Neuem zu beginnen, aber niemals aufzugeben, denn:

"Wo soll das hinführen?!" (sagte meine Weggefährtin Satya und lachte.)

 

In den letzten Jahren ist für mich die Selbstliebe bzw. das Selbstmitgefühl ein wichtiges Thema geworden, sowohl privat, als auch beruflich.

 

Zuletzt habe ich zwei für mich aufregende, intensive und herausfordernde Jahre in der spirituellen, ländlich gelegenen Gemeinschaft TerraAmica verbracht.